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Wanderwoche

Gosaugletscher
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Hoher Dachstein
Seilbahnen-Hütten
Impressum
Gosausee Triatlon
4-5
Klettergarten
3-6
Huettenpfeiler
4
Diagonale
4
Sagerschusterin
5-6
Westriss
6+
Der schoene Hugo
6-7-
Spiegelplatte
5-6
Blitz und Donner
6
Rainerweg
4-5
Pfingstplatte
6
 
 
Holländerkante
4+
Linke Holländerkante
6
Claudiapfeiler
7
Springenschmied-G.
6
Götterdämmerung
8
1.Turm-Via Wancchu
4
2.Turm-Dir. SW-Pfeiler
5+
2.Turm-Elefantenohr
7-
2.Turm-Gosauerweg
6
3.Turm-Pfeiler
7-
Biely Pfeiler
6+
Ideale
6
Magic Line
7
8.Turm SO-Pfeiler
5
SO-Pfeiler
5+
Südwand
6
Fakir
7
Bergführerweg
4
Plattenparadies
6
SO-Grat
4
Hexenschuß
4 +
Einfach super
6
Rafinierte
7
Klettergarten  

Nun ist es wieder soweit. Nach 3 jähriger Pause präsentieren wir unser neues Programm am 12. November 2016 als Premiere sozusagen in Gosau. In Seon in der Schweiz gibt es die nächste Aufführung am 15. November 2016, bevor wir dann in Goisern am 18. und 19. November 2016 auf der Bühne stehen. Wir freuen uns, Euch bei einem der Termine zu sehen.

Trailer

Michael Kern und Gerhard Pilz

Gosau
12. November 2016
19:30 Uhr Kulturzentrum
Seon Schweiz 15. November 2016 19:30 Uhr Mammut Sports Group AG
Bad Goisern 18. November 2016 19:30 Uhr Kurzentrum
Bad Goisern 19. November 2016 19:30 Uhr Kurzentrum
Bergfilmabend Goisern
Bergfilmabend Seon
 

Beschreibung der Filme:

1. Film: „Dachstein-Gosaukamm“


Zuhause in den heimischen Bergen rund um den Dachstein beginnt auch diesmal unsere Bergfilmreise. Der Dachstein – gut sichtbar aus jeder Himmelsrichtung – er ist der König. Die anderen Berge müssen sich ihm unterordnen und so führt auch der Gosaukamm ein Schattendasein. Die Bischofsmütze im Süden, der Donnerkogel als nördlicher Eckpfeiler, das sind die bekanntesten Gipfel, die regelmäßig bestiegen werden. Dann gibt es noch den beliebten Weg um den Gosaukamm. Alles was dazwischen liegt – sechzig Gipfel, viele Kare und Rinnen – bleiben vor den meisten Bergsteigern versteckt. Dort unterwegs, ist man alleine. Auch der Winter bietet herrliche Abfahrten in allen Varianten. Aber man muss sich dieses Vergnügen wirklich verdienen. Belohnt wird man dafür mit kleineren und größeren Abenteuern in einer fantastischen, heimeligen Umgebung mit einer herrlichen Aussicht. Zudem eignet man sich hier die Basis an, um für höhere Berge gerüstet zu sein.


2. Film: „Matterhorn - Jubiläum“


Die Schweiz ist der Schauplatz unseres zweiten Films „Matterhorn-1865-2015“.

In den Westalpen, da ist alles einfach viel größer und die Berge liegen eine, manchmal zwei „Etagen“ höher, als bei uns zu Hause. Hier ist es möglich, tagelang in einer wirklich eindrucksvollen Gletscherlandschaft unterwegs zu sein.

Viele 4000er sammeln sich um Zermatt und Saas Fee an. Allalinhorn, Breithorn, das sind die Gipfel, an denen man sich meistens als erstes versucht, wenn man einen 4000er besteigen will. Durch die Seilbahnen sind diese Anstiege zu Tagestouren geworden und somit für jeden engagierten Bergsteiger zumindest in Reichweite gerückt. Verdienen muss man sie sich aber trotzdem. Technisch einfach, aber schon „ausgewachsene“ 10 Stunden Touren, das sind Alphubel oder Strahlhorn.

Egal, auf welchem dieser Gipfel man steht, ein Berg überragt alle aufgrund seiner einzigartigen Form. Auch wenn man es noch so sehr will, man kann sich seinem Anblick nicht entziehen.

2015 waren es 150 Jahre, dass Jean-Antoine Carrel im „Wettlauf“ um die Erstbesteigung auf das Matterhorn gegen Edward Whymper nur wenige Stunden das Nachsehen hatte. Wir wollten im Jubiläumsjahr das Matterhorn über die Route von Carrel, die „Cresta del Leone“, den Liongrat besteigen.

Ein erstes kleines Schönwetterfenster am 21. Juni 2015 wollen wir für unsere Besteigung nützen. Doch wir sind zu ungeduldig und leider hat das Wetter doch anderes vor. Obwohl eigentlich Sommerbeginn, haben wir mit Eis, viel Schnee und ziemlich kalten Temperaturen zu kämpfen. Wir erreichen zwar noch die Carrelhütte auf 3.830 m, aber da ist dann Schluss. Eine Fehleinschätzung kann auf dieser Höhe tödlich sein. So erfroren gerade heuer im August nach einem Wintereinbruch im Hochsommer zwei englische Bergsteiger am Lionsgrat.

Wir steigen wieder ab, aber 10 Tage später sind wir zurück im Aostatal. Nachdem wir uns gegenüber des Matterhorns auf der fast 4000 m hohen La Grivola perfekt akklimatisiert hatten, starten wir am 1.7.2015 bei Vollmond vom Rifugio Orionde bei diesmal hochsommerlichen Temperaturen zum Matterhorn und stehen 8 Stunden später einsam und allein auf dem 4476 m hohen Gipfel.


3. Film: „Unbekannte Skitouren im Iran“


Der dritte Film entstand in den letzten Jahren auf mehreren Reisen in die abgelegene Bergwelt des Iran.

„Was waren das für Reisen“! Ungewissheit, dieses Wort trifft es sicher am besten. Was wird uns erwarten? Einerseits gibt es da die Berichte in den Medien, die in den letzten Jahren hauptsächlich vom Atomprogramm und von Sanktionen geprägt waren. Auf der anderen Seite hörten wir in Erzählungen und Reiseberichten von einer unglaublichen Gastfreundschaft im Iran.

Es gibt Tourismus im Iran, aber der beschränkt sich noch auf einige wenige Hotspots. Kulturell auf die Städte Isfahan, Yazd, Shiraz, bergsteigerisch auf den 5610 m hohen Damavand. Auf dem Damavand waren wir natürlich auch, aber wir wollten in erste Linie den unbekannten Iran kennenlernen. So führten unsere Reiserouten in abgelegene Dörfer, Täler und auf Berggipfel, wo vielleicht wirklich noch nie jemand mit Skiern unterwegs war.

Die erste Reise 2014 begann damit, daß wir unverschuldet ohne Visa nach Teheran flogen. Doch wie auch dann bei den folgenden Reisen, lösten sich alle Probleme nach kurzer Zeit in Luft auf. Wir waren mit Bus und Taxi unterwegs. Schon allein der Kauf eines Bustickets wird da zu einem Erlebnis.

So rückten oft die Berge und der Schnee in den Hintergrund. Der erste Gipfel, den wir bestiegen, war knapp über 3000 m. Als wir in Quamsar ankamen – das ist der Talort, der ca. 2 Stunden entfernt vom Imam Khomeni Flughafen liegt – war von Schnee weit und breit nichts zu sehen. Die Gegend um Quamsar ist bekannt für seine Rosenblüten und die Rosenwassergewinnung. Skifahren war hier (fast) sicher noch niemand. Bei einer Erkundungsfahrt entdeckten wir dann aber eine Rinne, die mit Schnee gefüllt war. Am 1.April dann unsere erste Skiabfahrt und es war perfekt. Ein paar Tage später standen wir dann auf unserem ersten iranischen 4000er. Das Dorf, wo wir starten liegt auf 2200 m, ein richtiges Juwel. Entdeckt haben wir es auf einer Straßenkarte mit dem Massstab 1:1500000. Das war auch die einzige Information und Navigationshilfe, die wir zur Verfügung hatten.

Information zu den Bergen gäbe es vermutlich in der Landessprache Farsi, aber das kann keiner von uns. Skigebiete gibt es zwar einige im Iran und die Iraner sind an sich ein bergbegeistertes Volk. Nur im Winter mit Tourenskiern ist praktisch niemand unterwegs. Über 30 Berge bestiegen wir. Wir waren auf uns gestellt, auf unsere Intuition, auf unsere Erfahrung und wir haben es auf allen Reisen keine Minute bereut, uns dieser Ungewissheit zu stellen.

Auch die folgenden Reisen 2014, 2015 und 2016 bleiben unvergessen. Sicher sind unsere Erlebnisse nicht vergleichbar mit den Abenteuern, welche die Menschen erlebt haben, die dieses wunderschöne, riesige Land vor hundert oder auch nur schon vor vierzig Jahren bereist haben. Da war schon alleine das Hinkommen ein Unternehmen für sich. Trotzdem, auch im Internetzeitalter haben wir ein wenig das Gefühl vermittelt bekommen, wie es ist, ein Abenteuer erleben zu dürfen.

Der Bergfilmabend in Lenzing fand am 15. Jänner 2013 statt.

Aufhören ist schwierig, die Rückfallquote sehr hoch, bei mir eigentlich 100 Prozent. In den Bergen hatte ich meine Kameras fast immer mit dabei. Mit dem Filmen habe ich in den achtziger Jahren begonnen. Da war es noch die Super 8 Kamera meines Vaters. Anfang 2000 habe ich mir dann ein Sony Mini DV Kamera gekauft. Aber genauso wie bei den Super8 Filmen habe ich mir auch die MiniDV Filme nie angeschaut, oder auch hergezeigt. Ich habe einfach alles archiviert.

2009 schließlich mein erstes Mal! Gemeinsam mit dem mehrfachen Rodelweltmeister Gerhard Pilz veranstaltete ich den ersten Bergfilmabend in Bad Goisern.

"Auf den Spuren von Sepp Lichtenegger"

war das Thema unseres Abends, wo wir 6 Filme vorgeführt haben.

 

 

Der Erfolg verleitete uns dann zu neuen Projekten. Im März 2012 lautete unser Motto:

"Vom Dachstein zum schönsten Berg der Welt"

Drei Filme führten von den heimatlichen Bergen ins ferne Nepal. Einmal in Gosau und zweimal in Bad Goisern fand dieser Bergfilmabend statt. Eine Wiederholung gibt es nun am 15. Jänner 2013 im Kulturzentrum Lenzing. Wir freuen uns schon darauf.

"Dachstein - am ältesten Klettersteig der Welt" (2012)
"Im Banne des Eigers" (2012)
"Ama Dablam - Jubiläumsexpedition 1961-2011" (2012)
"Schitour ins versteckte Wasserkar" (2009)
"Matterhorn - Mythos und Wirklichkeit" (2009)
"Pulverzauber am Dachstein" (2009)
"Steilabfahrt vom Torstein" (2009)
"Grenzerfahrung am Däumling" (2009)
"Kletter- und Figlträume im Gosaukamm" (2009)
"Schitour ins versteckte Wasserkar" (2009)
Alle Filme wurden von Dr. Michael Kern selbst gefilmt, geschnitten und produziert. Bei der Vertonung wurden wir von einheimischen Musiker unterstützt. Die Filme sind käuflich nicht erhältlich, da die Filmvorführungen immer live kommentiert werden! Für Anfrage und Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
Nachfolgend unsere Partner, die uns bei unseren Projekten unterstützen:
Dr. Michael Kern, Gschwandt 116, 4822 Bad Goisern, Austria
email: michael"Bodenstrich"kern@genussklettern.at
(Bodenstrich bedeutet: michael_ kern)